Fördern und Fordern

Fördern und Fordern

Grundsätze

Unser Handeln wird von einem positiven Schülerbild bestimmt – jeder Schüler und jede Schülerin hat Stärken und kann etwas. Lerngruppen setzen sich aus Individuen zusammen.

Jedes Kind bringt aus seiner bisherigen Lebens- und Schulbiographie ganz unverwechselbare Merkmale mit, wie z.B. verschiedene Reifungs- oder Leistungsgrade, individuelle Talente, Neigungen und Fähigkeiten oder auch unterschiedliche Wertvorstellungen.

Diese mannigfaltigen individuellen Merkmale, die in einer Schulklasse zunächst ungeordnet aufeinandertreffen, werden als Reichtum wahrgenommen und zu einem Mosaik zusammengefügt, in dem jedes Steinchen für das große Ganze von Bedeutung ist.

Leistungsbewertung

In unserer Gemeinschaftsschule werden Schüler*innen mit ganz unterschiedlichen Begabungen, Fähigkeiten und Interessen unterrichtet.

Um jedem Schüler seine Leistungen, die sich aus unterschiedlichen Kompetenzen zusammensetzen, individuell und detailliert zurückzumelden, ist eine differenzierte Bewertung erforderlich. Leistungen werden in den Klassenstufen 5/6 daher ausschließlich mit Kompetenzrastern bewertet. Im Mittelpunkt der Bewertung steht, was gelingt.

Ab Jahrgang 7 werden Sach- und Methodenkompetenz mit Noten beurteilt, Sozial- und Selbstkompetenz weiterhin mit Kompetenzrastern.

Im Jahrgang 5/6

werden alle Leistungsnachweise mit Kompetenzrastern bewertet, ordnen die Kompetenzraster die Schülerleistung nach einem Prozentschlüssel den vier Kategorien zu: erreicht / überwiegend erreicht / teilweise erreicht / nicht erreicht, werden in Zeugnissen die erlangten Kompetenzen dokumentiert. (siehe Baustein Zeugnisse).

In den Jahrgängen 7-10

Unser Gemeinschaftsschulkonzept enthält die Zielformulierung, dass alle Schülerinnen und Schüler den für sie optimalen Schulabschluss erreichen sollen. Welcher Abschluss das sein wird, ergibt sich aus den erbrachten Leistungen.

Ab Jahrgang 7 werden Leistungsnachweise mit Noten bewertet.
Dafür steht uns nach der Landesverordnung für Gemeinschaftsschulen die Übertragungsnotenskala zur Verfügung.
Leistungsnachweise, Klassenarbeiten und Tests können demnach mit acht Ü-Noten bewertet werden. Welche Ü-Note die Schülerin oder der Schüler für seine Leistung erhält, hängt von der Qualität und Quantität der bearbeiteten Aufgaben und der erreichten Punktzahl ab. (siehe Baustein Leitlinien zur Erstellung von Leistungsnachweisen)

Mit jeder Notenbewertung ist auf der Übertragungsnotenskala abzulesen, auf welchem Anforderungsniveau sich die erbrachte Leistung befindet.

Menü